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„My Generation Z“ – Fridays for Future Kids

Klingt wie ein neuer Fim, ist aber keiner. Inmitten der Coronakrise wird viel diskutiert, ob unsere Umwelt und die damit angestrebten Klimaziele bereits verloren sind oder von der Krise profitieren. Meldungen über sich regenerierende Ökosysteme lassen da vor allem die Generation Z aufhorchen und Hoffnung schöpfen, dass auch positive Effekte aus dieser Krise entspringen können.

Was sind das aber eigentlich für „Kids“, die zur Generation der Fridays for Future Bewegung gehören?

Altersgruppe der Generation Z

U23 – Steckbrief

Kurz gesagt: Nach 1997 geboren. In naher Zukunft ein wichtiger Teil einer relevanten Konsumentengruppe.

Diese Jugend ist voll auf digital getrimmt, das Smartphone ist immer mit dabei. Ein Leben aus der Selfie-Perspektive nach dem Motto: individuell sein. Da liegt es nahe, ihnen Markenbewusstsein und einen eigenen Stil zu unterstellen. Beruflicher Konkurrenzdruck aber ist für die gesundheits- und umweltbewussten Smoothie- und Veggieburger-Konsumenten kein anzustrebendes Ziel, hier gewinnt eher die Work-Life-Balance an Pluspunkten.

Ihre Ansprache ist jedenfalls an Individualität geknüpft und das geht natürlich stark einher mit der Nutzung von Social Media Kanälen (lesen Sie hierzu auch unseren Beitrag zum Social Media-Check). Netflix im werbefreien Raum streamen, online daten, shoppen und zahlen – ein Kinderspiel für die digital aufwachsende Generation. Die „Klassische Werbung“ wird zukünftig da wohl arg zurückstecken müssen und wird sicher nicht mehr die ausschlaggebenden Kaufimpulse setzen können, zudem diese Altersgruppe nicht gerade als entscheidungsfreudig gilt. Zu viele Möglichkeiten für den Zugriff auf zu viele Informationen begünstigen das. Ihre selbstverständlich gelebte Diversität, ohne Rollenmodelle oder Diskriminierung von Minderheiten macht sie vielleicht gerade aber dadurch auch zu einer toleranteren Gesellschaft.

Das mediale Verhalten hat sich mit dieser Generation jedenfalls extrem gewandelt und ein wirklich neues Zeitalter erreicht.  „Social Distancing“ – in diesen Tagen für viele eher Neuland – ist dieser Gruppe ja bereits bestens vertraut und die Kommunikation über Skype & Co. oder Silent Parties gehören zur ganz normalen Freizeitgestaltung.

Generation Z in der Web App

Knapp neun Millionen Menschen in Deutschland sind um die Jahrtausendwende geboren und gehören zu Generation Z. In unserer Web App bekommen Sie einen Einblick auf deren regionale Verteilung (Demoversion Köln). Ergebnisse zur Ziel- bzw. Altersgruppe können mit unserem geographischen Tool schnell auch deutschlandweit verglichen und ausgewertet werden.

Abb. Als Anbieter hochwertiger Geo- und Marktdaten haben wir bei Nexiga zahlreiche soziodemographische Merkmale erhoben, unter anderem auch die Verteilung nach Altersstruktur. Unsere Markt- und Geodaten beinhalten vielfältige Informationen zu Kunden, Zielgruppen, Standorten und Märkten und visualisieren diese in einfachen und übersichtlichen digitalen Karten.

Die Kluft zwischen jung und alt steigt. Knapp 47 Millionen Menschen in Deutschland sind 40 Jahre und älter, nur ca. 9 Millionen gehören zur Generation Z. Die Unterscheidung und das Verständnis für Marketing und Vertrieb zwischen den Altersgruppen scheint damit wichtiger den je.

Verteilung der Generation Z in Deutschland

Die Karte zeigt die Verteilung der 6 bis 24-jährigen (= Generation Z, ca. 1997 bis 2012 geboren) auf Ebene der Gemeinden. Relativ betrachtet (in % der Einwohner) findet man diese tendenziell im Süden und im Nordwesten (Cloppenburger Land, Emsland). Das sieht man an den helleren Einfärbungen, die in der Karte den höheren Anteil in der Altersgruppe wiedergeben.

Verteilung Generation Z

Natürlich liegt es nahe, dass Unistädte hier die Nase vorn haben, das zeigt auch folgender Auszug mit hohem Anteil in dieser Zielgruppe.

 Ortschaften/Städte ab 10.000 Einwohnern
 Großstädte ab 100.000 EW
1. Neubiberg (Vorort von München), ca. 29%
2. Gießen (Universitätsstadt), ca. 26,7%
3. Marburg (Universitätsstadt), ca. 26,4%
4. Tübingen (Universitätsstadt), ca. 24,8%
  1. Aachen, ca. 24%
  2. Göttingen, ca. 22,1%
  3. Heidelberg, ca. 22%
  4. Münster, ca. 21,9%

Sie möchten mehr über Zielgruppen und die Generation Z erfahren? Dann sprechen Sie uns an.
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2020-07-30T08:29:12+02:0019/05/2020|Aktuelles, Marktdaten, Zielgruppen|