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Umsatzpotenzial für Lebensmittel-Märkte

Umsatzpotential Lebensmittel

In Bonn-Plittersdorf, bei mir in der Nachbarschaft, ist es nun endlich vollbracht. Aus dem einstigen Kaiser’s Lebensmittel-Supermarkt ist jetzt auch optisch ein neuer EDEKA-Standortgeworden. Das Umsatzpotenzial aus dem direkten Umfeld lässt sich mit Hilfe des LOCAL® Marktanalyst in Kombination mit einigen Eckdaten prima einschätzen.

EDEKA is in the house

Es ist schon mehr als 2 Jahre her, dass der Übernahmekampf von Kaiser’s Tengelmann zum Politikum wurde. Unser damaliger Blog griff das Thema ebenfalls auf. Der besagte Kaiser’s Markt in Bonn-Plittersdorf wurde schließlich der EDEKA-Gruppe zugeteilt, doch davon merkten die Kunden zunächst nicht viel. Die Angestellten trugen bis zuletzt noch die alten Klamotten, nur auf den Kassenbons und mit den Eigenmarken in den Regalen machte sich EDEKA bereits bemerkbar. Nach einer kurzen Schließung für den Umbau erstrahlt der neue Laden nun in einer Art Edel-Tiefgaragen-Optik: Die Wände zeigen teils grauen Beton, aber es wirkt trotzdem moderner als zuvor.
Für mich beträgt die Distanz knappe 800 Meter, die gehe ich gerne zu Fuß oder fahre mit dem Rad. Es ist für mich der nächstgelegene Lebensmittelladen, nur 150 Meter weiter liegt auch ein REWE. Ich wohne also im direkten Einzugsgebiet des Ladens, ideal für den (kleinen) Einkauf am Abend. Vielleicht dreimal die Woche mit einer Bonsumme zwischen 8 und 15 €. Da kommen mindestens 1.200 € pro Jahr zusammen. Doch wie ist das gesamte Umsatzpotenzial durch das nähere Umfeld einzuschätzen?

Umsatzpotenzial ableiten

Mit unserem Marktanalyst Online kann man schnell für den Standort ein Einzugsgebiet definieren und Potenziale dafür ermitteln. Details hierzu gibt es in der Schritt-für-Schritt Anleitung. Im Einzugsgebiet von 1.000 Metern, berechnet auf dem Straßennetz, wohnen demnach etwa 10.100 Haushalte mit einer Kaufkraft-Summe von 528 Mio. €.
Laut Statista liegt der Anteil der Konsumausgaben für Nahrungsmittel, Getränke und Tabakwaren bei 13,9%. Für die Haushalte im Einzugsgebiet wären dies 73,4 Mio. €. Geht man davon aus, dass 30% dieser Haushalte den EDEKA-Store regelmäßig besuchen und dort 20% ihrer Lebensmittelkäufe tätigen, kommt man auf ein Umsatzpotenzial von ca. 4,4 Mio. €. Plausibel? Retail-Fachleute werden sicherlich weitere Eckwerte mit berücksichtigen.

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2018-12-05T12:16:53+02:0008/03/2018|Geodaten, Marktdaten, Standortplanung, Zielgruppen|