Nexiga Blog

Naturkind, Hamburg, Dinkelsbühl

EDEKA, Deutschlands größter Einzelhändler, hat zwei neue Biomärkte unter dem Label Naturkind eröffnet. Die beiden selbständig geführten Pilotmärkte stehen an Standorten, die unterschiedlicher kaum sein könnten: Hamburg-Altona und Dinkelsbühl in Mittelfranken. Mit unserem LOCAL® Marktanalyst lassen sich für derartige Standorte einfach und bequem Potenziale ermitteln. Wir machen den Vergleich.

Bio-Supermarkt im Trend

Biokost liegt im Trend

11 Milliarden Euro, so viel gaben im Jahr 2018 die Menschen in Deutschland für Bio-Lebensmittel aus, wie die W&V berichtet. Dies entspricht einer Steigerung um immerhin 5,5 % gegenüber dem Jahr 2017. Ein eindeutiger Trend, keine Frage. Daher ist es nur konsequent, dass die EDEKA-Gruppe nun zwei Bio-Fachmärkte unter dem Markennamen Naturkind eröffnet hat, an zwei sehr unterschiedlichen Standorten.

Zum einen im hippen Hamburg-Altona in denkmalgeschützten ehemaligen Güterhallen nahe des heutigen Bahnhofs, in direkter Nachbarschaft zu einem „normalen“ EDEKA-Laden, einer Bäckerei sowie eines Drogeriemarkts. Zum anderen im mittelfränkischen Romantikstädtchen Dinkelsbühl nahe der Grenze zu Baden-Württemberg, mit nur knapp 12.000 Einwohnern immerhin eine Kreisstadt im Landkreis Ansbach.

Fachmarkt statt Supermarkt. „Viele Bio-interessierte Verbraucher kaufen gezielt im Fachmarkt ein. Daher sind wir überzeugt, dass Naturkind einen neuen Kundenstamm erreichen kann“, lässt sich Stefan Giese, der Geschäftsführer von Edeka Nord, in einem Wiwo-Artikel zitieren.

Potenziale ermitteln

Mit unserem Nexiga Marktanalyst kann man schnell für Standorte ein Einzugsgebiet definieren und Potenziale dafür ermitteln.

Beispiel Hamburg-Altona: Im Einzugsgebiet von nur 1.000 Metern um den Naturkind-Standort, berechnet auf dem Straßennetz und auf Ebene der geschnittenen Postleitzahlen, wohnen mehr als 86.000 Einwohner (bzw. ca. 51.000 Haushalte) mit einer Kaufkraft je Einwohner von knapp 23.000 €/Jahr. Bereits im 3 Kilometer-Umfeld erreicht man im dicht besiedelten Gebiet mehr als 280.000 Einwohner, mit durchschnittlich steigender Kaufkraft.

Rund um den Standort in Dinkelsbühl wohnen im Umkreis von 1.000 Metern dagegen nur gut 11.600 Einwohner (bzw. knapp 6.000 Haushalte), die Kaufkraft liegt jedoch sogar leicht über der von Altona. Natürlich ist das Einzugsgebiet hier größer zu definieren. Der sogenannte Zentrale Markt für Dinkelsbühl, ein bekanntes Modell zur Raumgliederung, umfasst immerhin 10 PLZ-Gebiete mit etwa 28.500 Einwohnern mit im Schnitt etwa gleicher Kaufkraft wie in Altona. Das Gesamtpotenzial ist für diesen Markt ungleich kleiner, allerdings hat man auch mit weniger Wettbewerb zu kämpfen.

Der Nexiga Marktanalyst erspart Ihnen kostenintensive Marktrecherchen. Informationen zu Kundenpotenzialen für Standorte auf Basis von Einzugsgebieten können innerhalb von Sekunden ermittelt werden. Details zur Vorgehensweise finden Sie in unserer Schritt-für-Schritt Anleitung. Einen kostenlosen Test für die Stadt Köln – es ist keine Anmeldung erforderlich – gibt es hier.

One more thing: Es gibt einen neuen Report, der Potenzialdaten in Berichtsform ansprechend aufbereitet. Demnächst mehr hierzu in unserem Blog.

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