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Hühnchen für Schweinfurt und anderswo

KFC will expandieren

KFC – also Kentucky Fried Chicken – möchte in Deutschland expandieren. Nicht nur ein wenig, sondern in ganz großem Stil. Die Anzahl der Restaurants soll innerhalb von fünf bis sieben Jahren verdreifacht werden. Dabei ist man aktuell schon gut vertreten. Aber der Markt für Fastfood scheint dies herzugeben.

KFC möchte stark expandieren

Die Anfänge von KFC führen zurück ins Jahr 1930. Ein gewisser Harland D. Sanders eröffnete in Corbin (Kentucky) das erste Restaurant. Wie der Name schon sagt, dürften Hühnchen ein wesentlicher Bestandteil der Speisekarte gewesen sein. 1986 wurde KFC an den Getränkekonzern PepsiCo verkauft. Seit 1997 gehört KFC zu Yum! Brands, einer Ausgründung von PepsiCo und heute weltgrößtes Unternehmen für Systemgastronomie, zu dem auch Marken wie Pizza Hut und Taco Bell gehören.
In Deutschland gibt es die Kette bereits seit den 1960er Jahren. Aktuell gibt es 163 Restaurants. Zuletzt wurde bekannt, dass das Unternehmen in den nächsten Jahren die Anzahl verdreifachen möchte, wie auch das Manager-Magazin berichtete. Schon heute gehört KFC zu den Top 10-Betrieben der Systemgastronomie in Deutschland, wie das Handelsblatt-Ranking zeigt. Hierzulande hat Yum! Brands einen Teil der KFC-Standorte an den polnischen Franchisenehmer AmRest Holding abgegeben. Für das Jahr 2017 meldet man Rekordumsätze.

Mögliche Zielstädte für die Expansion

In unseren LOCAL® Topshops haben wir aktuell 158 KFC-Standorte verzeichnet. Diese sind bereits mit Geokoordinaten ausgestattet und lassen sich direkt in einer Karte darstellen. Über die ebenfalls vorhandenen Geoschlüssel für jede Adresse kann man beliebige weitere Marktdaten verknüpfen, zum Beispiel einfach die Einwohner je Gemeinde. Dabei zeigt sich, dass sich immerhin fast 75% aller KFC-Standorte in Städten mit mehr als 50.000 Einwohnern befinden. Diese Städte weisen oft auch eine zentrale Funktion auf und haben ein entsprechendes Einzugsgebiet. Der Rest verteilt sich auf kleinere Umlandgemeinden sowie Autobahn-Standorte.

Klicken Sie hier zum Öffnen der Karte (PDF)

Entscheidend ist eine kritische Masse an Bevölkerung sowie Frequenz am Standort. Jedenfalls gibt es noch viele Städte mit mindestens 50.000 Einwohnern, die für die Expansion zur Verfügung stehen. Wie wäre es mit Trier, Marburg, Lüneburg oder Rosenheim?
Für den schnellen Überblick kann man den LOCAL® Marktanalyst einsetzen. Mit Hilfe der interaktiven Klassifizierung von Marktdaten per Schieberegler filtert man Gemeinden nach Potenzialen wie Einwohner, Haushalte oder nach Altersgruppen. Einen kostenlosen Test für die Stadt Köln – ohne Anmeldung – gibt es hier.

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