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Die E-Scooter sind am Start

E-Scooter

Da kommt etwas ins Rollen, da rollt etwas auf uns zu – so oder so ähnlich titelte so mancher Artikel in den letzten Wochen über das neue Phänomen der E-Scooter, die seit dem 15. Juni offiziell in Deutschland zugelassen sind. Einige Anbieter haben bereits losgelegt, auch bei uns ins Bonn gleiten türkisfarbene Scooter am Rheinufer entlang. Ohne Smartphone und App geht gar nichts, wie digital ist der Kunde?

E-Scooter im Einsatz

Am Samstag, den 15. Juni 2019, ist die sogenannte Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung (eKFV) für Deutschland in Kraft getreten. Dies bedeutet, dass „kleine“ Fahrzeuge mit einem elektrischen Antrieb und mit Höchstgeschwindigkeit bis 20 km/h auf öffentlichen Straßen eingesetzt werden dürfen, es gilt entsprechend die Straßenverkehrsordnung. Konkret betrifft dies vor allem die E-Scooter, oftmals auch E-Tretroller genannt, obwohl man ja im Grunde gar nicht mehr treten muss.

Hier in Bonn standen bereits an diesem 15. Juni die E-Scooter der Marke TIER Mobility zur Verfügung. Dahinter steckt ein deutsches Start-up, das erst 2018 gegründet wurde. Sogar Formel-Eins-Weltmeister Nico Rosberg ist seit kurzem beteiligt, neben anderen Wagniskapital-Fonds. Die türkisfarbenen Roller mit immer angeschaltetem Vorder- und Rücklicht, dicker Lenkstange sowie Kfz-Kennzeichen schnurren leise neben Radfahrern und Fußgängern an der breiten Rheinpromenade entlang. Doch nur in definierten Bereichen des Stadtgebiets können die Scooter per App (mit hinterlegter Kreditkarte oder Paypal-Account) in Empfang genommen oder abgestellt werden. Ein klassischer Fall von Geofencing, also der räumlichen Beschränkung einer Dienstleistung. Auf jeden Fall werden die Scooter am Abend wieder eingesammelt, aufgeladen. gewartet und für den nächsten Tag wieder ordentlich zur Verfügung gestellt. Dabei ergeben sich auch neue Berufsfelder: Als sogenannter Juicer kann man für den Anbieter Lime in Berlin die Scooter einsammeln, zu Hause aufladen und wieder abstellen.

Mit insgesamt acht Städten ist Tier Mobility aktuell in Deutschland vertreten: Berlin, München, Düsseldorf, Köln, Bonn, Hamburg, Frankfurt am Main und Münster. Neben den sechs Großstädten sind zwei mittelgroße Städte mit einem hohen Anteil an junger Bevölkerung dabei, zumal dies Universitätsstädte sind. Man kann ja mal raten: zu den nächsten Städten könnten Göttingen, Freiburg und Regensburg zählen.

Ein erster Blick auf die Zielgruppe

Shared Mobility Services liegen im Trend, erst seit letzter Woche wurde aus MyTaxi die App FreeNow der Daimler AG und BMW Group, unter der auch andere Mobilitätsdienste zusammengefasst sind. In Bezug auf die E-Scooter interessant ist ein Beitrag auf Gründerszene.de, in dem eine erste Bilanz gezogen wurde. Demnach seien alle Scooter-Anbieter „sehr zufrieden“ mit den ersten Tagen. Anhand der Download-Statistiken für die Apps hatte TIER Mobility die Nase vorn, vor Anbieter wie Circ und Voi aus Schweden. Dabei fällt auf, dass Apple-User trotz des insgesamt kleineren Marktanteils im Smartphone-Markt (nur gut ca. 20%) überdurchschnittlich vertreten sind: etwa 80% der Apps basieren auf Apple iOS, nur 20% auf Android. Auch bei den anderen Anbietern ist Apple dominant.

Wir bei Nexiga können beim Roll-out von Shared Mobility Services helfen, ob für Anbieter, Energieversorger oder Planungsunternehmen. Hierzu haben wir unter anderem Mobilitätsdaten inklusive Verkehrs- und Passantenfrequenzen sowie Pendlerströme, Infrastrukturdaten zu Ladesäulen sowie Daten, die den Digitalisierungsgrad der lokalen Bevölkerung beschreiben: Affinität für Social Media oder für Online-Shopping, Produktaffinitäten, Häufigkeit der Internetnutzung („Internet Power User“) und vieles mehr.

Eine Übersicht zu allen Daten finden Sie in unserem Datenkatalog Märkte und Zielgruppen, der im Downloadcenter zur Verfügung steht.

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Ein zentraler Markt für Buxtehude

In ganz Deutschland scheint die erfolgreiche Zeit der Kaufhäuser schon lange zu Ende zu sein, die Amazonisierung des Handels schreitet voran. In ganz Deutschland? Nein, in Buxtehude stemmt sich ein alteingesessenes Kaufhaus gegen den Trend: mit innovativen Ideen, Fokussierung auf das Wesentliche und Begeisterung für die Kunden. Das Einzugsgebiet geht weit über Buxtehude hinaus, denn die Stadt ist ein zentraler Ort in einem zentralen Markt. Wir erklären das Konzept.

2019-07-08T10:00:30+02:0008/07/2019|Marktdaten, Standortplanung, Zielgruppen|