Nexiga News
| 27/11/2020 |

In einem kürzlich erschienenen Artikel im energate | messenger (Herausgeber ist die Energate GmbH, Fachverlag für die Energiebranche im deutschsprachigen Raum) bezog Norbert Stankus von Nexiga Stellung zu drei relevanten Fragen im Rahmen der E-Mobilität.

„26 Landkreise sind aktuell mit Ladesäulen unterversorgt“

3 Fragen an Norbert Stankus, Nexiga

Nexiga - Norbert Stankus

Norbert Stankus ist Director Energy & E-Mobility beim Location-
Intelligence-Spezialisten Nexiga.

Bonn (energate) – Eine Herausforderung beim Aufbau von Ladeinfrastruktur liegt in der Wahl der richtigen Standorte. Der
Location-Intelligence-Spezialist Nexiga, Tochter der GUS Group, nutzt dafür auch Geodaten. energate befragte dazu Norbert
Stankus, Director Energy & E-Mobility bei Nexiga.

energate: Herr Stankus, Nexiga prognostiziert unter anderem den Ladeinfrastruktur-Bedarf an einem bestimmten Standort. Wie gehen
Sie konkret dabei vor?

Stankus: Der Ausbau der E-Ladeinfrastruktur benötigt eine Vielzahl von Daten. Die Planer brauchen zum Beispiel über die PKW-Zulassungszahlen hinaus auch Informationen wie Art und Zahl der Parkplätze oder die Kaufkraft der jeweiligen Bewohner. Solche
Geodaten bieten wir zum Teil bis hinunter auf Straßenebene an. Sie sind die Basis für unsere Geo-Informations-Systeme, welche
diese Daten analysieren und gewichten und so bei der Standortprüfung unterstützen. Darüber hinaus haben wir mit derzeit fast 27.000
erfassten Säulen das in Deutschland größte Ladesäulen-Kataster entwickelt. Zu diesem Zweck haben wir die sieben größten
Datenbanken zum Thema integriert und aktualisieren die Daten quartalsweise. Viele Energiedienstleister haben diese Datenbank
mittlerweile für ihre Planung lizensiert. Sie bietet vielfältige Informationen wie zugelassene Fahrzeuge nach Antriebsarten, Zahl und
Dichte der Ladesäulen sowie Daten über die Bevölkerungsdichte und vieles mehr. Es handelt sich hierbei um den größten und
differenziertesten Datenpool, den es zurzeit zum Thema in Deutschland gibt.

Den gesamten Artikel finden Sie hier.

Einen passenden Blog dazu finden Sie auch auf unserer Website.

Weitere News

Wärmewende mit Datenmodellen absichern

Der Anteil erneuerbarer Energien am Endenergieverbrauch für Wärme und Kälte beträgt laut Umweltbundesamt gerade einmal 16,5 Prozent. Weil die Ausgangslagen in den Kommunen unterschiedlich sind, braucht die Wärmewende vor allem Daten. Ein Gastbeitrag im energate | messenger (Herausgeber ist die Energate GmbH, Fachverlag für die Energiebranche im deutschsprachigen Raum) mit Norbert Stankus.