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Sorgen um die Vorsorge

Sorgen um die Vorsorge

Die Versicherungsbranche befindet sich wegen der Niedrigzinspolitik im Stress. Dies betrifft natürlich auch ihre Kunden, die Sorge um ihre Vorsorge haben. Und auch die Finanzaufsicht BaFin warnte, dass die Banken und Versicherungen unter Druck stehen und ihre Geschäftsmodelle dringend umstellen müssten. Hinzu kommt die Digitalisierung, die für die Branche sowohl Chancen und Risiken zugleich bietet. Das profunde Wissen darüber, was Konsumenten wünschen und bedürfen, prägt die Wertschöpfungskette.

Komplexe Produkte einfach zugänglich machen

Es gibt etwa 130 Millionen aktive Mobilfunkverträge in Deutschland, das entspricht statistisch etwa 1,6 Verträge pro Einwohner. Keine schlechte Quote, sollte man meinen. Doch es gibt auch 429 Millionen Versicherungsverträge, welche die Risiken von fast jedem Haushalt und Unternehmen abdecken, darunter 91 Millionen Lebensversicherungen. Dies sagt der GDV, also der Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft.
Natürlich informieren sich die Menschen lieber über die Details des neuen Smartphone-Vertrags. Der Abschluss von Versicherungen gestaltet sich oft ähnlich wie ein Zahnarzt-Besuch:  Man schiebt es möglichst auf, ist später aber froh, wenn man es gemacht hat.
In einer aktuellen Kolumne bringt der GDV die Lage auf den Punkt: „Kaum ein Lebensbereich, der nicht zu versichern wäre. Letztlich kann eine Police in wohl jeden Lebensbereich wirken. Schon deshalb müssen wir uns jeden Tag neu bemühen, die Dinge so einfach und klar wie möglich darzustellen.“ Es ist klar, dass Versicherungen viele Fragen aufwerfen, daher wurde auch ein Social Media-Kanal auf Facebook gestartet, der nach 5 Monaten bereits 6.000 Fans (oder besser gesagt Interessierte) angezogen hat.

Vorsorge hat eine räumliche Komponente

Im Vergleich sind die Deutschen gar nicht die Europameister in Sachen Versicherungen, wie oft vermutet wird. So berichtete das Handelsblatt, dass jeder Bundesbürger- bezogen auf das Jahr 2012  – rechnerisch 2.219 Euro pro Kopf für Versicherungenausgegeben hatte, knapp die Hälfte davon in die private Altersvorsorge. Mehr Geld für den Lebensabend gaben die Briten, Belgier, Franzosen, Italiener und Niederländer aus.
Werfen wir einen Blick in unser Marktdatenpaket Finanzen und Versicherungen. So unterscheiden wir unter anderem auch den vorsorgeorientierten Finanzkunden. Dieser verfügt über ein mittleres bis umfangreich ausgestattetes Konto, vor allem mit Festgeld und Sparbuch. Er schließt meist zwei oder mehr Bausparverträge ab und bevorzugt generell festverzinsliche Sparformen. Somit dürfte er auch affin für Sparanlagen in Form von Versicherungsprodukten sein. Wo findet man diesen Typ tendenziell eher?
Klicken Sie hier zum Öffnen der Karte (PDF)
Wie die Karte zeigt, findet man vorsorgeorientiere Menschen – vereinfacht gesagt – verstärkt in Gebieten außerhalb der Ballungsräumen der alten Bundesländer. So zum Beispiel in Eifel und Hunsrück, im Cloppenburger Land oder fast überall in Schleswig-Holstein. In den neuen Bundesländern verhält es sich dagegen eher wie in Ballungsräumen im Westen. Bei anderen Finanztypen sieht es deutlich anders aus, wie bereits in einem anderen Blog beschrieben.

Branchentag Versicherungen

Mehr Leads. Mehr Sales. Weniger Risiko. Keine Frage: Big Data verändert die Customer Journey dramatisch. Ist unser Wissen über den Kunden durch die Hoheit der Digitalisierung allmächtig geworden? Wie gehen wir mit diesem Potenzial um und wie gestalten wir künftig die gemeinsame Reise mit dem Kunden?
Treffen Sie die beste Vorsorge für die Kundenwertschöpfung Nutzen Sie am 1. Juni 2017 in Köln den Branchentreff für Fachleute und Insider und sorgen Sie schon heute für morgen vor. Wir versichern Ihnen spannende Vorträge. Praxisbeispiele und Diskussion werden ein breites Spektrum der Superlative bieten, Risiken und Bewertungen, Prognosen und Zukunftsszenarien direkt und praxisnah diskutiert. Hier geht es zur Anmeldung.

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