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Shoppingcenter im Portfolio

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Investments in Gewerbeimmobilien, so auch in Shoppingcenter, sind eine spannende Angelegenheit. Sie sind – wie alle Investitionen – immer auch eine Wette auf die Zukunft, und die ist in Zeiten von E-Commerce und Online-Shopping einmal mehr im Umbruch. Die Deutsche Euroshop hat in Deutschland 17 Einkaufstempel im Portfolio. Wir zeigen deren Standorte und rekonstruieren ihre Einzugsgebiete.

Shoppingcenter im Portfolio

Das Unternehmen Deutsche Euroshop ist nach eigenen Angaben Deutschlands einzige Aktiengesellschaft, die ausschließlich in Shoppingcenter an erstklassigen Standorten investiert. Im Portfolio sind aktuell 21 Einkaufszenten, neben den aktuell 17 Standorten hierzulande gibt es Beteiligungen in Österreich, Polen, Tschechien und Ungarn.

Für die 17 Shoppingcenter in Deutschland finden sich auf der Website des Unternehmens jeweils Angaben zur Anzahl an Einwohnern im Einzugsgebiet. Auf welcher Basis diese Zahlen ermittelt wurden, ist uns nicht bekannt. Wir haben die Einzugsgebiete anhand des Potenzials rekonstruiert. Ausgehend von jedem Standort wurde eine Umkreissuche durchgeführt, bis die entsprechende Einwohnerzahl auf Basis der PLZ-Gebiete erreicht wurde. Der Übersichtlichkeit wegen wurden dabei Luftlinien (Radien) genommen, genauer wäre die Variante auf Basis des Straßennetzes (Routing).

Klicken Sie hier zum Öffnen der Karte (PDF)

Unsere Karte zeigt die 17 deutschen Standorte, klassifiziert nach der Anzahl an Einwohnern im Einzugsgebiet. Zudem werden die Einzugsgebiete dargestellt: Außerhalb der Ballungszentren sind die Gebiete größer, in Metropolregionen wie Hamburg deutlich kleiner, bei entsprechender Konkurrenz und hoher Bevölkerungsdichte. Ein Sonderfall ist Passau, da hierfür die Einwohner im angrenzenden Österreich nicht berücksichtigt wurden. Der Radius wäre ansonsten kleiner geworden.

Die Variante der Berechnung auf Basis von Zielpotenzialen ist mit dem LOCAL® Marktanalyst in der Desktop-Variante möglich. Einzugsgebiete nach Fahrzeit oder Distanz auf dem Straßennetz (Routing) können auch mit dem LOCAL® Marktanalyst in der Online-Variante erstellt werden und für diese direkt Potenziale ermittelt werden. Wie das geht, steht hier.

Mall 2.0 für die mobilen, digitalen Kunden

Über den Wandel, den die Shoppingcenter durchlaufen, haben wir schon in unserem Blog vom Dezember berichtet. Wie am Beispiel der Schweiz erläutert, geht der Trend in Richtung Verschmelzung der Online- mit der Offline-Einkaufswelt. Dies sieht auch das Zukunftsinstitut in seinem Bericht so: Lifestyle Hubs statt Konsumtempel. Der Markt in Europa sei gesättigt, die Betreiber konzentrierten sich technologiegetrieben im Wesentlichen auf hohen Kundenservice gepaart mit hohem Erlebnisfaktor und Convenience durch Technologie, die am besten im Hintergrund stattfinden sollte.

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Die E-Scooter sind am Start

Da kommt etwas ins Rollen, da rollt etwas auf uns zu - so oder so ähnlich titelte so mancher Artikel in den letzten Wochen über das neue Phänomen der E-Scooter, die seit dem 15. Juni offiziell in Deutschland zugelassen sind. Einige Anbieter haben bereits losgelegt, auch bei uns ins Bonn gleiten türkisfarbene Scooter am Rheinufer entlang. Ohne Smartphone und App geht gar nichts, wie digital ist der Kunde?

Ein zentraler Markt für Buxtehude

In ganz Deutschland scheint die erfolgreiche Zeit der Kaufhäuser schon lange zu Ende zu sein, die Amazonisierung des Handels schreitet voran. In ganz Deutschland? Nein, in Buxtehude stemmt sich ein alteingesessenes Kaufhaus gegen den Trend: mit innovativen Ideen, Fokussierung auf das Wesentliche und Begeisterung für die Kunden. Das Einzugsgebiet geht weit über Buxtehude hinaus, denn die Stadt ist ein zentraler Ort in einem zentralen Markt. Wir erklären das Konzept.

2018-10-23T10:23:08+02:0028/06/2018|Markt & Trends, Standortplanung, Zielgruppen|