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Points of Interest: „Distancing“ wie früher

In den letzten Monaten war viel die Rede von Distanzen, genauer vom Social Distancing. Das sind die berühmten 1,5 bis 2 Meter Abstand zwischen bestimmten Personen in der Öffentlichkeit. Dies entspricht in etwa den „6 feet distance“ (ca. 1,8 Meter) in den USA und anderswo.

Auch zu Beginn dieses Sommers ist dieses Thema leider immer noch allgegenwärtig. Derzeit fast unbemerkt wurde im Mai auch die 1000-Meter-Abstandsregel zu Windenergieanlagen (Windrädern) beschlossen. Klar ist: Distance matters! Und was macht hier Nexiga?

Räumliche Nähe ist subjektiv

Normalerweise wäre jetzt die Fußball-Europameisterschaft der Männer, und man würde überall auf den Straßen verlorene Fähnchen finden. Tatsächlich sieht man überall verlorene Masken (Mund- und Nasenschutz) in den unterschiedlichsten Varianten. Wer hätte dies am Anfang des Jahres prognostizieren können?

Wenn man sich heutzutage im Alltag so umschaut, scheinen viele Menschen eine unterschiedliche Einschätzung zu den 1,5 Meter Abstand zu haben. Klar, manchmal ist es nicht möglich, diese Distanz einzuhalten, manchmal lästig. Jedoch sowohl im kleinen wie im großen Maßstab sind die gefühlten Distanzen der Menschen höchst unterschiedlich. Der Supermarkt in 800 Meter Entfernung? Für manche kein Grund, dafür das Auto zu nehmen. Nur 1.000 Meter zum nächsten Windrad? Für andere viel zu wenig. Bei solchen Einschätzungen fließen natürlich immer weitere Faktoren mit ein (Wetter, Umfang des Einkaufs, Sichtbarkeit etc.).

Zumindest lassen sich objektive Distanzwerte für die räumliche Entfernung zwischen vielerlei Points of Interest berechnen. Dies kann für viele Branchen interessant sein, wie zum Beispiel für die Immobilienbranche.

Points of Interest: Distanzen bereits vorberechnet

Points of Interest (POI) werden definiert als geografische Orte, die für potenziell viele Menschen interessant sein können, wenn auch in unterschiedlichem Maße. So zum Beispiel Bahnhöfe, Apotheken, Parkhäuser oder Hotels. Für viele raumbezogene Fragestellungen interessant ist die Frage, wie viele POI in bestimmten Entfernungen um einen oder mehrere Standorte liegen. Räumliche Nähe ist generell ein wichtiger Aspekt, denn sie reduziert Aufwände und Kosten.

Der einfachste Ansatz wäre die Definition von Luftlinien-Distanzen – über alle Berge und Täler hinweg. Doch realitätsnah ist erst die Berechnung von Distanzen oder Fahrzeiten auf dem Straßennetz. Was nützt es, wenn ein großer Fluss wie der Rhein in der Nähe ist, die nächste Brücke jedoch erst 30 Kilometer flussaufwärts zu finden ist? Scheinbare Nähe wird dadurch schnell ausgehebelt. Mit dieser Routing-Methode berechnen wir bei Nexiga zum Beispiel für jedes Gebäude die Distanzen zu den nächstgelegenen Points of Interest, wie aus dem Bereich Verkehrsanbindung.

Umfelddaten für Immobilien!

Daten zur Verkehrsanbindung

Eines unserer Standard-Analysen ist die Ermittlung von Distanzen zu verkehrsrelevanten Einrichtungen. Mittels Routing auf dem Straßennetz wird die Wegstrecke ausgehend von Häusern zum jeweils nächstgelegenen (ICE-) Bahnhof, Autobahnanschluss, Bundesstraße oder Flughafen bestimmt. Die Distanzen können in Entfernungsklassen oder Metern angegeben werden. Auf Anfrage können weitere Lagemerkmale wie etwa die Lage am Wasser, am Wald oder an der Bahnstrecke bestimmt werden.

Mehr zu unseren Daten zur Verkehrsanbindung finden Sie in unserem Infocenter (Download Datenkatalog Märkte und Zielgruppen – ab Seite 17, Verkehrsanbindung).

Mit den Tools von Nexiga können generell realistische Distanz- und Fahrzeitzonen um beliebige Standorte erstellt und analysiert werden. Ein klassischer Anwendungsfall ist die Ermittlung der räumlichen Distanzen zu Wettbewerber-Standorten für Unternehmen jeder Branche. Welche Filiale ist die nächstgelegene für einen Kunden? Welche Points of Interest sind im nahen Umfeld erreichbar?

Insbesondere in der Immobilienbranche ist die Entfernung zu Schulen, Ärzten, ÖPNV-Haltestellen oder anderen Einrichtungen der Nahversorgung ein wichtiges Kriterium.

Lage, Lage, Lage sagen die einen – Daten, Daten, Daten – sagen wir. Durch gezielte Datenanalyse gewinnen Immobilienmakler, Projektentwickler, Wohnungsbaugesellschaften und Investoren wertvolle Informationen über bestehende oder geplante Projekte und können so Objekte – und deren Lagen – präzise beurteilen. Distanzberechnung gehören dazu. Mehr zum Thema Lösungen für den Immobilienmarkt finden Sie hier.

Lösungen für den Immobilienmarkt!

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2020-07-30T08:29:11+02:0002/07/2020|Geodaten|