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DIY – auch online mit dabei

Hornbach ist Online-König für DIY

Die DIY-Branche („Do-it-yourself“), also Baumärkte, ist von Natur aus stark im stationären Handel. Schließlich können Farbeimer, Tapetenkleister und Sanitäranlagen am besten in den großen Warenhäusern eingekauft und direkt zur Baustelle transportiert werden. Doch der E-Commerce hält auch hier zunehmend Einzug. Eine deutsche Baumarktkette sieht sich in führender Position und möchte auch nicht mit Amazon kooperieren.

Hornbach ist Online-König für DIY

Ende September berichtete die Welt, dass sich Hornbach – die Baumarktkette mit dem Cowboy-Slogan – gegen eine Kooperation mit dem Onlineriesen Amazon.com entschieden hatte. Dabei geht es vor allem auch darum, wer die Hoheit über die Kundendaten erhält. Immerhin habe der Onlinegigant gemäß dem Handelsforschungsinstitut IFH Köln fast 40% des Internet-Umsatzes mit Heimwerker- und Gartenartikeln auf sich vereint.

Doch Hornbach ist selbstbewusst. Das Unternehmen aus Bornhein bei Landau/Pfalz erzielt bereits 10% seines Umsatzes online. Das klingt erst einmal überschaubar, ist aber fünfmal so hoch wie der Durchschnitt der Wettbewerber. Und tatsächlich: Wer die Hornbach-Website besucht, muss erst einmal ganz nach unten scrollen, bis man Informationen zu den stationären Märktenfindet. Prominent sind der Warenkorb sowie der Zugang zu Mein Hornbach platziert. Die Märkte sind dennoch zentral, denn die bestellten Waren sollen am besten auch dort auch abgeholt werden (Click & Collect), sofern im stationären Sortiment verfügbar.

Hornbach-Märkte und wichtige Wettbewerber

Unsere Karte zeigt die Verteilung der Hornbach-Märkte in Deutschland sowie die Standorte wichtiger DIY-Wettbewerber – von BayWa, Bauhaus, Hagebau, OBI bis zu toom Baumarkt – insgesamt über 2.700 Standorte (POS) aus unseren LOCAL® Business-Daten.

Klicken Sie hier zum Öffnen der Karte (PDF)

Eine besonders hohe Dichte an Hornbach-Märkten findet sich zwischen Karlsruhe und dem Rhein-Main-Gebiet, ebenso – wie an einer Perlenschnur aufgereiht – im Ruhrgebiet. Ansonsten ist man in vielen Verdichtungsräumen präsent. White Spots könnten Städte wie Freiburg, Regensburg oder Rostock sein, doch der DIY-Wettbewerb ist dort schon zahlreich vertreten.

Zusätzlich sind in der Karte in hellblau die PLZ-Gebiete mit einem überdurchschnittlichen Baukraft-Index Wohnungsbau (= Potenzial) dargestellt. Dieses Merkmal ist eine Prognose des Bauvolumens von Nexiga und umfasst genehmigungspflichtige und sonstige Baumaßnahmen. Eine Unterscheidung zwischen Wohn- und Nichtwohngebäuden erfolgt nach dem Schwerpunkt der Nutzung.

Dieses Datenpaket und viele weitere finden Sie in unserem Datenkatalog Märkte und Zielgruppen im Infocenter.

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2018-12-13T15:56:46+00:0009/11/2018|Markt & Trends, Standortplanung, Zielgruppen|