Nexiga Blog

Gebietsplanung: Bricks for the Block

Gebiete feinräumig analysieren

Für die Gebietsplanung von Vertriebs- oder Liefergebieten werden als Basis-Bausteine meist feinräumige geografische Einheiten herangezogen. Für regionale Betrachtungen reichen oft PLZ, manchmal sogar komplette Gemeinden oder Kreise, die zu flächenhaften Gebieten zusammengefasst werden. Insbesondere für logistische Anforderungen mit Optimierung der hausgenauen Zustellung benötigt man spezielle Bausteine wie unsere Bricks.

Identifikation mit geografischem Umfeld

Den Spruch „Yo Bro, was geht ab im Wohnquartier?“ hört man im Alltag von urbanen Jugendlichen eher selten. Das ist auch wenig erstaunlich, denn die Wohnquartiere als solche sind ein spezielles mikrogeografisches Raster von Nexiga, mit mehr als 88.000 Einheiten bundesweit und flächendeckend verfügbar.  De facto werden damit kompakte Nachbarschaftsgebiete definiert.

Selbst – bestenfalls nur nervende – Straßengangs identifizieren sich mit ihrem geografischen Umfeld. Hier und da sieht man daher manchmal eine Postleitzahl als Graffiti an einer Wand oder Parkbank aufgesprüht, die quasi das „Revier“ markiert. In den USA orientiert man sich gerne an Straßennamen oder sogar an Ortsvorwahlen des Telefonnetzes, man muss sich nur mal den Rapper-Film „8 Mile“ anschauen.

Fernab solcher soziokulturellen Befindlichkeiten ist es sinnvoll, bei der Gebietsplanung auf Basiseinheiten zurück zu greifen, die sich an geografischen Barrieren orientieren. Gemeindegrenzen können Berge und Täler umfassen, siehe Stuttgart. Doch viele PLZ-Gebiete berücksichtigen schon aus logistischen Gesichtspunkten größere Flüsse oder auch Bahnlinien als (gedachte) Grenzen. Man erhält dadurch Gebietseinheiten, die kompakt und zugänglich sind. Bei uns in Bonn jedenfalls werden die PLZ sauber durch den Rhein getrennt.

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Es gibt im Stadtgebiet ohnehin nur drei Rheinbrücken, zwei davon sind Autobahnen. Sogar der Fährverkehr hat hier eine Bedeutung. Jedenfalls ist es gut, wenn man PLZ für Planungen noch weiter verfeinern kann.

Gebietsplanung auf Basis von Bricks

Für einen großen Paketzusteller hat Nexiga für verschiedene europäische Länder eine spezielle geografische Steuerungseinheit unterhalb der Postleitzahlen aufgebaut. Dies umfasst die Berechnung von kleinsten Gebietseinheiten, den sogenannten Bricks, die anhand von Straßensegmenten mit definierten Hausnummernbereichen abgeleitet wurden. Durch die Neuordnung der PLZ in kleinere Areale innerhalb der bestehenden Außengrenzen wird die Steuerung von Zustelltouren effektiver und effizienter gestaltet. Mehr zu dieser kartenbasierten Gebietsplanung finden Sie in unserer Case Study.

Dieser kundenspezifische Ansatz lässt sich auf beliebige andere Anwendungsfälle übertragen. So könnte ein Brick auch eine bestimmte Anzahl von Gebäuden oder auch mehrere Straßenzüge umfassen, je nach Anforderung.

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2019-01-24T17:03:35+02:0006/12/2018|Gebietsplanung, Geodaten, GIS, Marktdaten, Raumstrukturen|