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Home Office sucht Katze

Haustiere liegen im Trend, nicht zuletzt wegen der leidlichen Erfahrungen während der Pandemie in den letzten zwei Jahren. Insbesondere Katzen sind in den eigenen vier Wänden sprichwörtlich auf dem Vormarsch. Die deutsche Heimtierbranche ist schon längst ein Milliardenmarkt. Speziell hierfür hat Nexiga einen Affinitätsscore für den Besitz von Haustieren entwickelt, um Absatzchancen flächendeckend zu analysieren und zu bewerten.

Die Zielgruppe ist in der Bevölkerung breit vertreten, in fast vier von zehn Haushalten geht es mitunter tierisch zu.

Haustiere Katzen

Auf den Hund gekommen

Während der Pandemie hat sich für viele Menschen gewiss viel verändert. Nicht selten führte dies zu einer Vergrößerung der Familie in Form von Haustieren. Neben Katzen sind vor allem auch Hunde eingezogen. So stellte der Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) – auch einen solchen gibt es – fest, dass im Jahr 2020 stolze 20 Prozent mehr Hunde gegenüber den Vorjahren gekauft wurden.

Doch den Spitzenplatz als Haustier Nummer 1 belegen die oft pflegeleichteren und unabhängigeren Katzen, wie der Industrieverband Heimtierbedarf (IVH) weiß. Demnach leben etwa 16,7 Millionen Samtpfoten in 26 Prozent der Haushalte. Das entspricht mehr als 10 Millionen Haushalte (wir bei Nexiga weisen mehr als 41 Mio. Haushalte bundesweit auf). Erst an zweiter Stelle folgen 10,3 Millionen Hunde in rund 21 Prozent der Haushalte.

Überhaupt gibt die Website des IVH einen guten Marktüberblick. Demnach wurden im Jahr 2021 in 47 Prozent aller Haushalte in Deutschland ein oder mehrere Heimtiere gehalten, insgesamt 34,7 Millionen Hunden, Katzen, Kleinsäugern und Ziervögel. Würden diese Tiere in einem eigenen Bundesland leben, hätte es doppelt so viele Einwohner wie Nordrhein-Westfalen.

Entsprechend groß ist somit auch der Markt für Heimtier-Fertignahrung: Hier wurden 4,786 Milliarden Euro umgesetzt, größtenteils über den Lebensmitteleinzelhandel (einschließlich Drogeriemärkten und Discountern). Dagegen werden Bedarfsartikel und Zubehör vor allem im Fachhandel (oft auch in den Inhaber-geführten „Zoogeschäften“) verkauft. Der Gesamtumsatz der deutschen Heimtierbranche liegt bei rund 6 Milliarden Euro.

Mittlerweile steht für viele wieder Back to Office an, zumindest teilweise. Doch die Haustiere sind gekommen, um zu bleiben.

Zielgruppe: Haushalte mit Affinität für Haustiere

Wer auf der Autobahn A1 südlich von Bremen vorbeifährt, bemerkt sicherlich die Gebäude der Vitakraft-Gruppe, dem bekannten Spezialisten für die Ernährung und Haltung von Haustieren. Dieses Unternehmen hat auch seinen Ursprung in der Nähe der Hansestadt, gegründet bereits 1837.

Damals hatte man noch nicht umfangreiche Daten und moderne Methoden für Zielgruppenmarketing zur Verfügung. Heute schon: Nexiga hat einen Affinitätsscore für den Besitz von Haustieren erstellt. Dieser basiert auf einem statistischen Modell, welches auf einer repräsentativen Stichprobe der bundesweiten Bevölkerung aufsetzt. In dieser haben alle Befragten Aussagen zu ihrem Haustierbesitz gemacht. Für die Zielgruppe wurden alle Haushalte ausgewählt, die mindestens ein Haustier besitzen. Entsprechend wird dieser Score in den Raum übertragen und z.B. auf Ebene der Postleitzahlen (PLZ) ausgegeben.

Unsere Karte (PDF) zeigt den Anteil an Haushalten mit einem hohen Affinitätsscore für den Nordwesten von Deutschland, von Ostfriesland bis zur Mittelweserregion (Postleitregionen 26, 27 und 28). Dabei wird das relative Potenzial der affinen Haushalte dargestellt.

Städtische Gebiete zeigen generell geringere Anteile als auf dem Land, was mit der vorwiegenden Wohnsituation begründet ist. Zusätzlich zeigen die rot schraffierten Flächen jedoch die PLZ-Gebiete mit einer absolut hohen Anzahl an entsprechenden Haushalten. Führt man eine Marketingplanung auf Basis von Postleitzahlen durch, findet man die größten Potenziale rund um Bremen.

Konsumscores: Affinitäten für viele Branchen

Das Beispiel „Haustiere“ zeigt, wie mit Nexiga-Daten individuelle Zielgruppen für Branchen und Produkte definiert und geografisch aufbereitet werden können. Somit erhält man räumliche Informationen, die aufzeigen, wo die Zielgruppe bzw. das Absatzpotenzial besonders stark vertreten ist. Zielgruppen können deutschlandweit auf verschiedenen räumlichen Ebenen wie Postleitzahlen, Gemeinden oder feinräumig für Wohnquartiere (Nachbarschaftsgebiete) oder MikroPLZ (Untergliederung einer Postleitzahl) dargestellt werden.

Auf dieser Datengrundlage können Potenzialanalysen durchgeführt und aussichtsreiche Märkte für Ihre Produkte und Dienstleistungen identifiziert werden.

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30/05/2022|Marktdaten, Zielgruppen|